Neuigkeiten

Wenn Sie weitere mitteilenswerte Neuigkeiten haben (auch Hinweise auf Zeitungsartikel), nehmen wir diese gerne hier auf. Schicken Sie bitte einfach eine E-Mail an vorstand@mores-verein.de.

2019

Aktueller Stand der Ortskernsanierung

(28.4.2019) MORES-Mitglied Frau Ulrike Grimm, Stadträtin (CSU) und Mitglied des Bezirksausschusses 16, hat sich dankenswerterweise beim Planungsreferat nach dem aktuellen Stand der Ortskernsanierung erkundigt:

Liebe Mitglieder,
auf meine kürzlich gestellte Anfrage beim Planungsreferat über den Sachstand des Ortskerns Ramerdorf darf ich Ihnen die erhaltene Antwort zur Verfügung stellen.
Mit nachbarschaftlichen Grüßen
Ulrike Grimm
Stadträtin
Sportpolitische Sprecherin der CSU Stadtratsfraktion
Mitglied im BA 16

Antwort des Planungsreferats:

Info:

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wurde mit Beschluss der Vollversammlung des Stadtrates vom 24.10.2018, „Stadtsanierung in München am Mittleren Ring Südost, Sanierungsgebiet „Ortskern Ramersdorf“, Neuordnung und Aufwertung des „Ortskerns Ramersdorf“, Bekanntgabe der Ergebnisse der Rahmenplanung mit Maßnahmenkonzept, Beginn Bauleitplanverfahren, Beauftragung und Umsetzung der Maßnahmen“ (Sitzungsvorlagen Nr. 14-20 / V12685) beauftragt, einen Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 1508a für den Teilbereich „Rosenheimer Straße“ aufzustellen und im Parallelverfahren den Flächennutzungsplan mit integrierter Landschaftsplanung zu ändern.

Sachstand:

  • Einsatz des kommunalen Förderprogramms „aktiv.gestalten“:
    Mit o.g. Beschluss wurde die Münchener Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS) beauftragt, das kommunale Förderprogramm im Ortskern Ramersdorf einzusetzen. Dafür wurde Ende 2018 ein Rahmenkonzept erarbeitet. Eine Beratung der privaten Eigentümerinnen und Eigentümer erfolgt derzeit durch die MGS. Mit dem neuen kommunalen Förderprogramm „aktiv.gestalten“ möchte die Landeshauptstadt München Investitionen zur Verbesserung und Aufwertung von privaten Immobilien und deren Wohnumfeld fördern, um lebendige und lebenswerte Stadtteile zu erhalten.
  • Bauleitplanverfahren zum Bebauungsplan Nr. 1508a:
    Das Verfahren „Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit“ gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) sowie die „Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange“ nach § 4 Abs. 1 BauGB wird im Amtsblatt bekanntgemacht. Bürgerinnen und Bürger haben im Zeitraum von einem Monat nach Bekanntgabe die Möglichkeit, nähere Auskünfte sowie Anregungen zum laufenden Verfahren im Referat für Stadtplanung und Bauordnung einzuholen bzw. abzugeben.
  • Rosenheimer Straße:
    • Die verkehrliche Untersuchung zur Bus- bzw. Trambahnführung in und um den Ortskern Ramersdorf wird im Sachstandsbericht zum Verkehrskonzept Münchner Südosten im III. Quartal 2019 bekanntgegeben.
    • Zur Verkehrssituation über den Umgriff der Rahmenplanung hinaus wurden Gespräche mit der Regierung von Oberbayern und der Staatsbauverwaltung aufgenommen, die Ergebnisse werden im Laufe des Jahres 2019 erwartet.
    • Ein weiteres Verkehrsgutachten mit Machbarkeitsstudie zur Verschwenkung der Rosenheimer Straße wird beauftragt.

Bürgerbeteiligung zur Ortskernsanierung

(1.5.2019) Nachtrag: Ein Termin ist uns noch nicht bekannt. Wir werden informieren, sobald ein solcher feststeht.

(4.4.2019) Laut Schreiben des Oberbürgermeisters (siehe nächster Artikel) wird es Ende April eine Bürgerbeteiligung zur Ortskernsanierung geben. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Dort wird man die Unterlagen zu den Zielen und Zwecken sowie den voraussichtlichen Auswirkungen einzusehen können und – aller Vorausssicht nach – auch die Gelegenheit zur Erörterung und Stellungnahme haben.

Bohrungen in den Grünanlagen

(1.4.2019, Rathausinformationssystem) Auf Anfrage des Bezirksausschusses 16 haben die Stadtwerke mitgeteilt, um welche Art Bohrungen es sich in den Grünanlagen an der Frauenchiemseestraße und der Törwanger Straße handelt: Es sind Sondierungsbohrungen für fünf Brunnenanlagen zur thermischen Grundwassernutzung für die Wärme- und Kälteversorgung eines Bürokomplexes in der Balanstraße 73. Die eigentlichen Baumaßnahmen sollen im 3. Quartal 2019 beginnen.

MORES dringt auf Verkehrskonzept rund um Ortskern

(4.4.2019) Das Antwortschreiben des Oberbürgermeisters Dieter Reiter ist eingetroffen.

(1.2.2019) In einem Brief an Oberbürgermeister Dieter Reiter dringt der MORES-Vorstand auf Aufstellung eines Verkehrskonzepts im Umgriff des Ortskerns Ramersdorf. Der aktuelle Rahmenplan sieht lediglich eine Zusammenlegung der beiden Richtungsfahrbahnen der Rosenheimer Straße vor, lässt jedoch eine Neuordnung der Verkehrsströme rund um die Kreuzung Mittlerer Ring / Autobahn / Rosenheimer Straße außer Betracht. Der Ortskern würde damit weiterhin von den umliegenden Vierteln abgeschnitten bleiben. Die Stadtratsfraktionen haben i.W. gleichlautende Schreiben erhalten.

(11.1.2019) Die Süddeutsche Zeitung bringt einen großen Artikel zur Ortskernsanierung. Viele Punkte aus der letzten MORES-Jahresversammlung finden sich dort wieder.

2018

Rahmenplanung zur Ortskern-Neuordnung fertiggestellt und vom Stadtrat beschlossen

(7.10.2018, Ratshausinformationssystem RIS) Am 20.8.2018 wurde die Rahmenplanung für die Neuordnung des Ortskerns Ramersdorf fertiggestellt. Diese wird nun dem Stadtrat zum Beschluss in einer öffentlichen Sitzung am 10.10.2018 um 09:00 vorgelegt. MORES wird weiter berichten.

(11.10.2018, RIS) Die SPD-Fraktion brachte dazu einen Ergänzungsantrag ein. In der Sitzung am 10.10.2018 vertagte der Stadtrat den Beschluss zur Neuordnung des Ortskerns Ramersdorf auf die nächste Sitzung der Vollversammlung des Stadtrats (laut Sitzungskalender im RIS am 24.10.2018).

(24.10.2018, tel. Auskunft, Livestream des Rathauses) Die Vollversammlung des Stadtrates hat die Beschlussvorlage zur Ortskernsanierung mehrheitlich beschlossen. In der Ratsversammlung entwickelte sich eine Debatte über das Thema Tunnellösung und Autobahnknoten. Diese kann man in der Aufzeichnung des Live-Streams nachverfolgen (bitte Tagesordnung Punkt 5 anwählen).

Vorerst keine weitere Sanierung der Hohenaschauer Straße

(7.8.2018) Dies geht aus einem Antwortschreiben des Baureferats vom 25.7.2018 an den Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach hervor.

Aktueller Stand zur Ortskern-Planung

(8.6.2018) MORES fragte beim Planungsreferat nach, wie die es um die Planungen zum Ortskern steht, zumal bislang nichts zu verlauten war. Wie es scheint, sind mittlerweile die Anmerkungen der betroffenen Fachreferate zu den Inhalten der vorliegenden Rahmenplanungen, die letzten Sommer in der neuen Turnhalle der Führich-Schule vorgestellt wurden, eingeholt. Es ist vorgesehen, als erste konkrete Maßnahme eine Mehrgenerationenfläche und eine Festwiese auf der Grünfläche entlang der Kirchseoner Straße (gegenüber dem Gewofag-Gebäude und der Führich-Schule) zu errichten. Dazu soll es nach entsprechendem Stadtratsbeschluss dann wieder eine Bürgerbeteiligung geben. Weiterhin wird gegenwärtig noch geprüft, ob der im Jahre 1984 erstellte Aufstellungsbeschluss (erster Versuch der Ortskernsanierung…) noch Gültigkeit hat.

aus der Presse:
Ortskern Ramersdorf: Ein Musterbeispiel für eine gelungene Renovierung

Das Straub-Haus (sog. „Seebauer-Haus“) wurde renoviert, siehe Süddeutsche Zeitung 10.4.2018

2017

MORES berät Eigentümer vor Umbau

MORES macht Angebot an Eigentümer in der Mustersiedlung: Wenn Sie einen Umbau, eine Renovierung oder eine Erweiterung planen, sprechen Sie uns an! Wir beantworten gerne Ihre Fragen und geben Tipps, bevor Sie sich an die Stadt wenden. Näheres siehe rechts oben.

Wilrampark in Ensemble der Mustersiedlung einbezogen

Auf Initiative von MORES war auf der Sitzung des Denkmalrates im Dezember 2015 beschlossen worden, das ehemalige Gartenschaugelände („Wilrampark“) auf die Denkmalschutzliste zu setzen. Nach Abschluss des rechtlichen Verfahrens wurde 2017 diese Parkanlage in das Ensemble der Mustersiedlung einbezogen.

Aus der presse:
Ecke Hohenaschauer Straße – Chiemgaustraße: Ensembleschutz oder nicht?

Hauseigentümerin klagt auf Aufhebung des Ensembleschutzes für Hohenaschauer Str. 106, siehe Abendzeitung 4.12.2017. Anmerkung von MORES: Dieses Haus (das erste an der Einmündung zur Chiemgaustraße) wurde zwar im Bebauungsplan in das Ensemble der Mustersiedlung einbezogen, gehört jedoch nicht zur ursprünglichen Mustersiedlung.